
Johan Prinsén ist ein Gurken- und Tomatenbetrieb in Närpiö, Finnland, der nach dem Prinzip maximaler Effizienz und sorgfältiger Pflege arbeitet. Der Betrieb erlangte Anfang 2025 Aufmerksamkeit, als er einen Weltrekord in der Gurkenproduktion aufstellte – gemessen in Kilogramm pro Quadratmeter. Laut HortiDaily liegt der durchschnittliche Ertrag in den Niederlanden bei 70,52 kg/m², während Oy Johan Prinsén Ab im Jahr 2024 beeindruckende 244 kg/m² erreichte.
Kann dieser Rekord noch weiter verbessert werden? Dieses Interview beleuchtet, was sich während der Anbausaison 2025 auf dem Betrieb ereignet hat.
Johan Prinsén Ab – Drei Generationen Gemüseanbau
Der in Piolahti, Närpiö, gelegene Betrieb Johan Prinsén baut seit über drei Jahrzehnten Gemüse an. Das Unternehmen ist seit seiner Gründung aktiv an der Erzeugergenossenschaft Närpiön Vihannes beteiligt, und alle Produkte werden über diese Genossenschaft vermarktet.
Neben Vater Johan wird der Betrieb von seinen beiden Söhnen geführt. Jesper Prinsén gibt Einblicke in die aktuelle Situation des Betriebs:
„Wir bauen derzeit Gurken in drei verschiedenen Gewächshäusern an“, erklärt Jesper. „Das größte wurde 2015 gebaut und hat eine Fläche von 1,08 Hektar. Die kleineren Gewächshäuser stammen aus den Jahren 2006 und 2023 und sind 0,28 bzw. 0,72 Hektar groß. Alle drei Gewächshäuser sind ganzjährig in Betrieb, allerdings mit leicht unterschiedlichen Beleuchtungssystemen“, ergänzt Jesper.

Beleuchtungstechnologie für den ganzjährigen Anbau
Die Beleuchtung spielt eine entscheidende Rolle für den ganzjährigen Anbau. Johan Prinsén setzt auf energieeffiziente LED-Beleuchtung, während in den kleineren Gewächshäusern noch Hybridbeleuchtung – eine Kombination aus herkömmlichen HPS-Lampen und LEDs – eingesetzt wird. Im Januar 2025 wurde das größte Gewächshaus (1,08 ha) vollständig auf LED-Beleuchtung umgestellt.
„Wir ersetzen die Gurkenkulturen in allen Gewächshäusern dreimal im Jahr, jedoch nie gleichzeitig. Für uns ist es wichtig, eine kontinuierliche Produktlieferung an unsere Kunden sicherzustellen“, betont Jesper.

„Wir wollten in Nanoboost investieren, weil wir glauben – und inzwischen aus eigener Erfahrung wissen –, dass sauerstoffreiches Wasser die Pflanzengesundheit fördert.“
– Jesper Prinsén
Im Winter 2024–2025 trat auf dem Betrieb etwas Pythium auf, doch laut Jesper waren die Probleme relativ gering. Man geht davon aus, dass dies auf das sauerstoffreichere Wasser zurückzuführen ist. Die Kulturen waren gesünder, und die Erträge sind in den letzten Jahren gestiegen. Endgültige Zahlen für 2025 liegen noch nicht vor.
„Wir haben keine detaillierten Berechnungen zu Einsparungen oder zum Einfluss der Nanobubbles durchgeführt. Da der Ertrag pro Quadratmeter nach der Einführung von Nanoboost jedoch gestiegen ist, dürfte sich auch die Rentabilität verbessern“, schätzt Jesper.
Schrittweise Entwicklung im Anbau
Um Veränderungen überschaubar zu halten und ihre Auswirkungen klar beurteilen zu können, vermeidet der Betrieb mehrere gleichzeitige Anpassungen. Prinsén verfolgt einen Schritt-für-Schritt-Ansatz.
„Im neuesten Gewächshaus mit 0,72 Hektar haben wir im vergangenen Jahr nur eine einzige Veränderung vorgenommen – die Einführung des Nanoboost-Systems. Wir halten es für wichtig, immer nur eine Änderung auf einmal umzusetzen, um die Effekte besser beobachten zu können“, sagt Jesper. „Wir sind bereit, auf Ergebnisse zu warten“, betont er.
Auch die schwierigen Wetterbedingungen im vergangenen Sommer hatten Auswirkungen auf die Gewächshäuser von Prinsén.
„Während der Hitzewelle sind einige Gurkenpflanzen abgestorben, und wir hatten einen leichten Rückgang beim Ertrag. Es war jedoch keine Katastrophe“, merkt Jesper an. Er ist der Ansicht, dass das sauerstoffreiche Wasser den Pflanzen geholfen hat, die Hitze besser zu überstehen.
„Im vergangenen Jahr wurde im Gewächshaus nur eine einzige Änderung vorgenommen – die Einführung des Nanoboost-Systems. Wir glauben, dass es wichtig ist, schrittweise vorzugehen, um die Auswirkungen besser beobachten zu können.“
– Jesper Prinsén
Auf dem Weg zu noch besseren Erträgen
„Wir haben das Gefühl, dass Nanoboost uns durch eine verbesserte Pflanzengesundheit hilft, noch bessere Erträge zu erzielen“, schließt Jesper.
Text und Fotos: Eija Lankinen und EOD-Archiv
Mit der Sauerstoff-Nanobubble-Lösung des finnischen Unternehmens EOD erhält das Bewässerungswasser Eigenschaften, die das Wohlbefinden der Pflanzen fördern. Die Lösung stärkt die natürlichen Abwehrkräfte der Pflanzen und reduziert den Bedarf an Pflanzenschutzmitteln – wodurch Boden und Gewässer vor unnötiger chemischer Belastung geschützt werden. Gleichzeitig verbessert sich die Rentabilität deutlich, da Ertrag und Qualität erheblich steigen.
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